Tag 2 – Ankunft Tokyo


So, über zehn Stunden Flug sind geschafft. KLM ist eine sehr angenehme Fluggesellschaft zu fliegen, zudem hatte ich das Glück in dem Economy Plus Abteil zu sitzen und einfach ein bisschen mehr Platz zu haben! Und auch, wenn der Vordermann seinen Sitz zurück lehnt, keine Platzangst zu bekommen. 

Aber nichts desto trotz, an Schlaf war nahezu nicht zu denken… Wir haben hier in Japan eine 7 ständige Zeitverschiebung, d.h. Während ihr in Deutschland im Bett seid, ist hier morgen. Sodass ich habe jetzt eine wache Nacht hinter mir habe und dementsprechend müde bin…
Eine nette Sitzpartnerin hatte ich auch, die mir ein bisschen über Japan und ihrem Leben erzählt hat.
Als nächstes werde ich den Richtigen Zug suchen, nach Tokyo fahren und dann weiter in den Norden Japans.

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Hier gab’s schon im Flugzeit die ersten Eindrücke, wie es in Japan wird.

Ich habe mir in Deutschland schon den sog. Japan Rail Pass gekauft. gibt es als 7/14/21-Tage Varianten. Mit diesem Ticket kann man alle JR Züge nutzen. Einzige Bedingung, man muss ein Ausländer sein und den Pass auch zuvor schon im Ausland bestellt haben. Bekommen tut man dann eine Art Gutsvhein, den man dann hier in Japan gegen den eigentlichen Pass eintauscht.   In Japan kann bzw. muss man bei einigen Zügen Sitzplatzreservierungen vornehmen, so wie bei dem Zug in dem ich momentan sitze, dem Narita Express. Das funktioniert aber ganz flink und ist zudem kostenlos! Da könnte sich die Deutsche Bahn doch mal ein Beispiel dran nehmen….

Sowohl am Flughafen, wie auch im Bahnhof in Tokyo ist alles gut ausgeschildert und ich hatte bisher kein Problem mich zurecht zu finden.
Nachdem ich in Tokyo Bahnhof eine Stunde Aufenthalt hatte, dachte ich mir, dass ich mir doch glatt das erste japanische Mittagessen leisten könnte…..Ei, Ei, Ei, dass war spannend. Hier in Japan ist es so, dass wirklich vor jedem Restaurant oder Café, riesige Tafeln mit Fots hängen oder Wachsmodelle der Speisen stehen, dass ist auch super so, denn der Text dazu steht nur in japanischen Schriftzeichen da.  Ich bin also einfach in ein Restaurant gegangen, welches einfach nett aussah. Die Bedienung hat kein Englisch gesprochen, sondern mich dann in japanischer Sprache und Gesten irgendwo hingesetzt  und mir das englische Menü gebracht. Ich habe mir also für eine Variante Schwein mit Reis, Gemüse und Misosuppe entschieden. Nachdem mir das Essen dann hingestellt worden war, das nächste Problem: Zur Suppe gab’s kein Löffel – also was machen, Schüssel ansetzen uns trinken…. 😉 Hat sich im Nachhinein als richtig herausgestellt, weil keine Nebensitzer das genauso gemacht haben, allerdings wurde dort die Suppe immer erst nach der Hauptspeise getrunken, nicht wie bei uns, wo es die Suppe meist zur Hauptspeise gibt. Das Essen bestand aus frittiertem Schweinefleisch mit interessanter fluffiger Panade, kleingeschnittenem Kohl mit einer geschätzt Erdnuss-Sesamöl-Soße, einem Schüsselchen Reis und einem kleinen Tellerchen mit zusätzlichen Rettich. Es war sehr lecker für das erste Essen hier, ich hätte nur zuhause vielleicht schon mal das Stäbchn Essen üben können…. Leider habe ich dort keine Fotos gemacht. Aber vom meinem Nachtisch, meiner ersten japanischen Süßigkeit schon:

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