Tag 7 – Akita > Kyoto


Jetzt habt ihr ein paar Tage nichts von mir gehört – der Kongress auf dem ich war, war sehr intensiv mit vielen Vorträgen und Programmpunkten, sodass drumrum gar nicht mehr viel Zeit für was anderes war. Abends sind wir meist noch mit einigen Leuten was trinken gegangen und haben so einen Eindruck des japanischen Lebens gemacht. Bei vielen Kneipen und Restaurants muss man tatsächlich am Eingang die Schuhe ausziehen, falls ihr also mal hierher kommt, immer schön darauf achten, keine Socken mit Löchern dabei zu haben….

Aber ab heute habe ich Urlaub und das bedeutet für Euch, es gibt wieder mehr Bilder und Geschichten von mir! 🙂
Mein erstes Reiseziel ist Kyoto. Von Akita muss man dazu erst nach Tokyo fahren und dann in Richtung Kyoto umsteigen. Die Zugfahrt dauert insgesamt knapp sieben Stunden, ich lege also ein paar Bahn-Kilometer zurück. Aus dem Grund bin ich auch gleich morgens mit dem ersten Zug um 6:00h losgefahren. Die Umgebung ist sehr ländlich geprägt mit nahezu durchgängigen Reisfeldern. War sehr interessant zu sehen. 

Die heutigen Geschichten handeln also erstmal vom Zugfahren…. Die Züge hier sind extrem sauber, zudem komfortabel und man hat viel Platz zum Sitzen. Alle Sitze lassen sich zurück lehnen (ohne den Hintersitzer einzuengen) und haben einen kleinen Tisch. Hier ein paar Eindrücke:
Und sogar auf dem Boden und der Türe ist ein schönes Muster: 

Und so sieht der Zug von vorne aus:

Alle viertel Stunde läuft das Personal mit einem Wägelchen durch, wo man Kaffee, Süßigkeiten, Zeitungen, kalte Getränke und sogar Mittagessen kaufen kann.
Mein erstes Bahnerlebnis, war noch am Flughafen in Tokyo. Wenn der Zug also einfährt, steigen erstmal alle Leute aus und dann werden die Türen wieder verschlossen, bzw. mit Flatterband abgesperrt. Anschließend wird alles geputzt, die Sitze wieder in die richtige Fahrtrichtung gedreht und dann erst dürfen die neuen Gäste an Bord. 
Wenn der Schaffner durchläuft verbeugt er sich immer einmal beim Eintritt in den Wagen und auch beim Rausgehen dreht er sich um und verbeugt sich noch einmal…
Gepäckablagen gibt es über den Sitzen, aber auch ähnlich wie bei uns eine Abstellmöglichkeit nahe den Türen und die haben sogar Schlösser, mit denen man die Koffer anschließen kann… 
Und man kann sagen, dass die Japaner schon bahnverrückt sind. Gestern kam im Fernsehen tatsächlich eine Sendung bestehend aus Opa, Vater, Sohn, die dann gezeigt haben wie man Züge fotografiert, verschiedene Winkel wurden abgedeckt, Einstellungen, Kamera mitziehen und und und. Und heute habe ich tatsächlich welche an der Bahnstrecke fotografieren sehen…. 😉
Jetzt bin ich in Kyoto angekommen und werde jetzt hier mal meine Fotorunden drehen. Bis bald wieder! Eure AK

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