Neujahrsbrezel


So, nachdem ich also gestern wieder gut in das neue (Blog-)Jahr 2014 gestartet bin, kommt also gleich heute das erste Rezept. Denn wie es hier im Schwabenländle so üblich ist – gab es gestern, am Neujahrstag eine traditionelle Neujahrsbrezel – für alle die sie nicht kennen, die Neujahrsbrezel ist keine typische Laugenbrezel, sondern eine (meist) Riesenbrezel aus Hefeteig.

Ich habe also zwei Tage vorher schonmal angefangen, meinen Hefeteig anzusetzen, das Rezept dazu habe ich wie so oft von der lieben Stefanie vom Blog Hefe und Mehr. Ich hatte mir schon seid längerem das Rezept für den Schweizer Butterzopf ausgedruckt gehabt und jetzt kam es also zum Einsatz.
Aber bevor zum’s Rezept geht, wollte ich Euch ja noch über die Planung für dieses Jahr aufklären. Ich habe mich also ein bisschen hingesetzt und überlegt was ich alles über das Jahr verteilt machen will und bin zu dem Schluss gekommen – jeder Monat bekommt ein Thema und ich werde meinen Backwahn an diesen Themen auslassen. Die Themen bleiben natürlich vorerst streng geheim und werden dann nach und nach gelüftet. Der Januar folgt schon ganz bald!!!!
Ich hoffe Euch gefällt die Idee und Themen die ich rausgesucht habe und natürlich bin ich gerade am Monatsanfang dann immer auch dankbar für irgendwelche Rezeptvorschläge, die ihr habt.

Schweizer Butterzopf

 

Pâte Fermentée
350g Mehl
245g Wasser
5g Hefe
5g Salz
Die Zutaten für den Pâte Fermentée miteinander verkneten und eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank fermentieren ( bis zu 48 Stunden). Falls ihr euch dafür interessiert, wieso und warum fermentieren und überhaupt – Stefanie hat davon wesentlich mehr Ahnung als ich, sodass ich Euch einfach mal auf ihren Blog verweise: Pâte Fermentée
Hefeteig
Pâte Fermentée
650g Mehl
355g Milch
20g Hefe
50g Zucker
200g Butter
Für den Hefeteig nehmt ihr den Pâte Fermentée und knetet ihn mit den restlichen Zutaten (außer der Butter) zu einem glatten Teig. Wenn ihr das Glück habt mit einer Küchenmaschine arbeiten zu können, wären das ca. 5 Minuten bei niedrigster Stufe. Anschließend weitere 7 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit weiterkneten lassen. Anschließend die Butter flöckchenweise hinzufügen, bis sie komplett in den Teig eingearbeitet sind.
Den Teig dann 1 Stunde gehen lassen (ich habe die Schüssel auf der Fensterbank in der Sonne vergessen und es waren dann eher 3-4 Stunden).
Den Teig dann nochmal durchkneten und nach Belieben formen. Ich habe aus der Hälfte etwa obige Brezel geformt, aus einem Viertel habe ich Brioches geformt und aus dem letzten Viertel sind Apfelbrötchen entstanden (Äpfel kleingeschnitten, mit Rosinen und Nüssen vermengt und in den Hefeteig eingerollt).
Die Backware nochmals etwas gehen lassen (bei mir waren es ca 30 Minuten), dann mit einem verquirlten Ei bestreichen und bei 160°C Umluft ca 35 Minuten backen. Die Kruste bleibt schön weich, wenn ihr ein Schüssel Wasser mit in den heißen Backofen stellt.
Fazit: Lecker!!!
Viel Spaß beim Nachbacken und Experimentieren,

Eure AK

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