Noch ein „fast“ letztes Mal Rote Bete


Der erste Monat des Jahres ist schon vorbei und somit auch schon unser erstes Thema des Monats.
Ich habe es geschafft den ganzen Monat über Rote Bete zu schreiben, habe neue Rezepte ausprobiert – viele Rezepte auch gar nicht geschafft, viele Rezepte gekocht, aber nicht fotografiert und verbloggt und heute kann ich nun also mein Fazit ziehen.
Es war total spannend sich wirklich einen ganzen Monat mit einer Gemüsesorte zu beschäftigen. Ich habe gelernt, dass unsere Knolle wahnsinnig flexibel und vielfältig ist. Man kann sie verwenden vom Rohkostsalat, über Beilagen, als Belag auf dem Hamburger, im Brot oder Kuchen, flüssig oder fest, frisch oder vorgegart. Und doch muss ich zugeben, dass ich nicht umfroh bin, dass der Monat vorbei ist. Der erdige Geschmack, der hin- und wieder doch ganz lecker ist, ist für mich auf Dauer dann doch nicht so der Brenner. Ich habe gelernt, dass Rote-Bete ganz hervorragend mit Feta harmoniert (vorgegarte Rote-Bete in Scheiben schneiden, Feta würfeln auf ein Brot legen – kurz überbacken – Mmmhhhhhhhh!!! -> Nachmachempfehlung!!!)
Danke für Eure vielen tollen Vorschläge, was ich alles noch machen kann. Es steht noch eine Rote-Bete-Suppe aus und was ich unbedingt noch ausprobieren werde ist ein Rote-Bete-Eis (die Eismaschine ist schon kalt gestellt) und da werde ich dann natürlich auch über den Monat 1 hinweg berichten.
Aber wie schon zu Beginn angekündigt gibt es heute nochmal ein letztes außergewöhnliches Rezept, wo man Rote-Bete jetzt auch nicht so erwarten würde….
Und zwar in Form von Wackelpudding oder auch Gelee und das in Kombination mit einem ebenso unerwartetem Partner – Maracujasaft.
Die Rückmeldungen waren ganz unterschiedlich – von der ersten Geschmacksprobe („Das sind Träuble, oder?“) bis zu „mmhh, lecker“ oder der pyschologische Effekt „Nee, Rote Bete und Nachtisch, das geht nicht“ war eine ziemlich breite Spanne dabei.
Ich persönlich fand es eigentlich gar nicht so schlecht – ungewohnt, aber mit der Maracuja durchaus lecker! Und bis auf so Kleinigkeiten, wie das „NichtbeiRaumTemperaturfestwerden“ oder „WiederverflüssigenbeimStürzen“ hat alles prima geklappt!
Hier für Euch also noch das Rezept:
Rote-Bete-Maracuja-Gelee
(von essen-und-trinken.de)
450ml Maracujasaft
80g Zucker
7 Blatt Gelantine
250ml Rote-Bete-Saft
200ml Sahne (zur Deko)
Gebt den Maracujasaft mit dem Zucker in einen
Topf und kocht ihn bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Inzwischen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Wenn der Saft kocht nehmt ihr die Gelantineblääter, presst sie ein bisschen aus und gebt sie in
den heißen Saft. Dann unter Rühren auflösen. Rote-Bete-Saft
zum Schluss unterrühren.
Gebt die flüssige Masse in 6 kleine Förmchen (ich habe die IKEA-Teelichter verwendet) und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank und stellt sie wirklich in den Kühlschrank, ich hatte sie nämlich aus Platzgründen draussen stehen und war am nächsten Morgen etwas geschockt, dass sie immer noch flüssig war.
Ihr könnt das Gelee einfach in den Gläschen servieren oder stürzen. Dazu am besten etwas warmes Wasser in eine flache Schüssel geben und die Gläschen kurz reinstellen (aber nicht zu lange – sonst verflüssigt sich wieder alles….) und dann stürzen.
Viel Spaß beim Nach“backen“ und Experimentieren,
Eure AK
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2 Kommentare

Stefanie
Reply 2. Februar 2014

Das klingt in der Tat etwas ungewöhnlich, aber lecker. Welchen Maracuja-Saft hast du denn verwendet? Ich finde hier allerhöchstens Maracuja-Nektar.

Und der neue Name gefällt mir! Das Wort "bäckt" kenne ich so auch, wenn jemand sagt "Sie backt gerne" klingt das für mich ein bisschen seltsam (auch wenn man das auch richtig ist).

siebaecktgernAKG
Reply 3. Februar 2014

Hallo Stefanie,
du hast Recht, ich hatte ebenfalls Maracuja-Nektar verwendet, weil ich keinen Saft gefunden habe. Hat aber ebenfalls prima geklappt. Werde ich schnell mal abändern.

Und danke für deine lieben Worte zum neuen Namen!!! :-)
LG, Anna-Karina

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